Reiseratgeber

Autofahren in Israel

Sollte sich der Mittel- oder Nordeuropäer für das selbstständige Autofahren in seinem Israelurlaub entscheiden, so muss er sich erst einmal an den lokalen Fahrstil gewöhnen, wenn auch nicht unbeding sich anpassen.
Ich hupe, also ich bin, lautet die Devise, und sobald die rote Ampel gerade mal den Bruchteil einer Sekunde grün ist, kommt schon die höfliche Erinnerung von hinten. Wer auf der Landstraße nur 5 Sachen über den erlaubten 80 km/h fährt, spürt ebenfalls die Unzufriedenheit der Konkurrenz über die Verkehrsbehinderung.
Auf der sicheren Seite fahren Sie, wenn Sie sich von den Dränglern nicht verunsichern lassen, denn diese kommen wesentlich häufiger vor als auf den europäischen Straßen. Die Geldstrafen für Verkehrsdelikte sind in Israel hoch. So wird man beispielsweise für bis 20 km/h zu schnell fahren auf der Autobahn mit 50€ zur Kasse gebeten, über 25 Sachen über dem Limit kosten 150€.

10 weitere Kommentare zum Autofahren in Israel finden Sie hier im Nord Südlichen Divan.

Per Anhalter fahren

Heute leider nicht mehr so verbreitet wie noch vor 20 Jahren und kann daher sehr lange, frustrierende Wartezeiten in der Sonne mit sich bringen. Für Frauen, die alleine unterwegs sind, ist das Fahren per Anhalter wie sonst auch überall auf der Welt nicht ungefährlich. Obwohl diese Art der Fortbewegung eine Garantie für spannende Begegnungen darstellt, rate ich an dieser Stelle schweren Herzens davon ab.

Bahn

Die Bahn in Israel verbindet heute die Städte an der Küstenebene von Naharia im Norden bis nach Be’er Sheva im Süden. Insbesondere bietet die Bahn eine gute Verbindung zum Flughafen und ist daher eine echte Alternative zum teuren Taxi bei An- oder Abreise. Will man ins Landesinnere oder nach Jerusalem, wird man auf den Fernbus umsteigen müssen.
Achtung: Am Freitag und Sonntag sind die Züge oft überfüllt, da viele Wehrpflichtige am Wochenende nach Hause fahren und dann wieder zurück zu ihrer Einheit müssen. Am Shabbat fahren keine Züge!
Weitere Infos, Linien- und Zeitpläne finden sie hier.

„Zimmer“: Bed and Breakfasts in Israel

Eine interessante Alternative zum Hotel: klein, individuell, flexibel, teilweise aber nicht billig.
Zahlreiche Israelis verdienen ihr Brot mit dem Betreiben von B&B’s. Insbesondere ist das Angebot der Privatunterkünfte im Norden des Landes reich und vielfältig. Ein Großteil der Kundschaft besteht aus Israelis, meist Paare und Familien, die am Wochenende Erholung vom städtischen Zentrum suchen. Das „Zimmer“ (so übrigens auch auf Hebräisch!) steht für viele Gäste im Mittelpunkt und mit dem Service, der Ausstattung und dem Frühstück steht und fällt für die lokale Kundschaft der Kurzurlaub. Einige Vermieter haben sich mittlerweile zu wahren Boutique-Hoteliers entwickelt und ihre liebevolle persönliche Gestaltung steckt in jedem Detail ihrer Einrichtung. Verwöhnende Zimmer (oft mit Whirlpool ausgestattet) und ein reichhaltiges Frühstück sind Standard.

Die sehr offenen Gastgeber bieten zudem dem fremden Individualreisenden die Gelegenheit , Land und Leute näher kennenzulernen. Bei dem freudlichen Service sind interessante Gespräche garantiert – gute Insidertipps zum Essen und Trinken sowie zu Ausflugszielen in der Gegend inbegriffen.

Die zahlreichen Anbieter finden Sie auf Internetportalen. Gern vermitteln auch wir Privatunterkünfte und B&Bs an unsere Individualreisende.

Bier

In dem Land, in dem Milch und Honig fließen, sollte der Bierfreund auch die lokalen Getreidesäfte einmal probiert haben. Zwei Traditionsmarken beherrschen den lokalen Markt: Goldstar, ein etwas würziges Lagerbier, und Maccabbi, das etwas herbere Helle.
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In der Westbank wird seit 1997 das ganz hervorragende Taybeh Bier gebraut – sogar nach dem deutschen Reinheitsgebot (!). In dem kleinen Dorf bei Rammalah, welches auch Namensgeber des Bieres ist, versammeln sich jährlich Fans aus der ganzen Welt (auch zahlreiche Israelis sind dabei) zu einem friedlichen Oktoberfest im Herzen der Westbank.

Bus

Der Fernverkehr in Israel erfolgt primär über Busse. Alle Städte verfügen über einen Busbahnhof (hebr.: Tachana Merkasit), von dem aus die Busse in andere Städte abfahren. Eingestiegen wird immer vorn und beim Busfahrer wird bezahlt. Auf den großen Busbahnhöfen können die Fahrkarten auch am Schalter erworben werden. Der größste Busunternehmer des Landes ist Egged, er betreibt die Fernlinien im ganzen Land. In und um die Tel Aviver Metropole betreibt Dan die Linien.

Diplomatische Vertretung Deutschlands:

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Tel Aviv
3, Daniel Frisch Street, 19. Stock
64731 Tel Aviv
Postadresse:
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 16038
61160 Tel Aviv, Israel
Tel: 00972 – (0)3 – 693 13 13 /-12
Fax: 00972 – (0)3 – 696 92 17
info@tel-aviv.diplo.de
www.tel-aviv.diplo.de

Elektrogeräte: Kompatibilität in Israel

Die Spannung liegt in Israel bei 220 Volt Wechselstrom, einphasig 50 Hertz. Die meisten Steckdosen in Israel entsprechen der Drei-Stift-Variante, aber viele akzeptieren auch die europäischen Stecker. Elektrische Geräte wie Rasierer, Reisebügeleisen und andere kleine Geräte können Adapter und/oder Transformatoren erfordern, die man Israel an jeden Elektroladen erwerben kann.

Essen und Trinken

Ein Urlaub in Israel und Palästina ist ein wahrer kulinarischer Geheimtipp. Von einer typischen lokalen Küche kann man hier kaum sprechen. Vielmehr ist die lokale kulinarische Welt von der Vielfalt der Herkunftsländer der hier lebenden Menschen geprägt. Während Tel Aviv und Herzelia Hochburgen der neuen, oft sehr innovativen und meist entsprechend kostenspieligen Küchen sind, findet man fast überall auf dem Land kleine, traditionsreiche, authentische Küchen, die man nicht verpassen sollte. Ob marokkanisch, rumänisch, kurdisch, nordafrikanisch, arabisch, drusisch, indisch oder osteuropäisch – hier werden Sie Lokale finden, die sich an den unterschiedlichen Ursprungsländern orientieren und vor allem die eigenen Gemeindemitglieder bedienen – eine Garantie für hohe Qualität und Authentizität. Ein ausführlicher kulinarischer Wegweiser für Israel würde diesen Rahmen leider sprengen, nur soviel als Tipp: Vertrauen Sie nicht den Flyern und Broschüren, die an der Rezeption Ihres Hotels liegen. Fragen Sie Einheimische auf der Straße, wo man am besten zu Mittag isst, oder schicken Sie mir eine kurze Mail für konkrete lokale Tipps.

Falafel

– das alltägliche israelische Essen auf der Straße! Die kleinen frittierten Bällchen werden aus einer Mischung aus Kichererbsen und Kräutern zubereitet und gelten für viele als ein lokales Kulturerbe. Serviert werden die Bällchen in einem Fladenbrot, begleitet von frischem kleingeschnittenem Gemüsesalat, Salzgurken und einer Scheibe Tomate. Das Ensemble wird dann übergossen mit Tahina – einer kalten Soße aus Sesam, Knoblauch und Zitronensaft. Wie auch Hummus wird Falafel in Israel an jeder Straßenecke angeboten, sollte aber nicht unbedingt überall gegessen werden. Jeder schwört auf sein eigenes Stammlokal, auf die einzig wahre Theke, an der Falafel gegessen werden muss. Tatsächlich haben es ein paar Traditionsläden zu landesweitem Ruhm gebracht. Hier nur ein paar durchaus empfehlenswerte Berühmtheiten:
Falafel Hakossem in Tel Aviv: Shlomo Hameleck Str. 1
Falafel Haskenim in Haifa: Hawadi 18, Haifa
Falafel Devorah in Karkur: Hameyasdim 30, Karkur (bei Hadera)
Falafel Shalom in Jerusalem: Bezal’el 34, Jerusalem

Feiertage in Israel

Vor der Planung einer Reise nach Israel ist es ratsam, sich über die Termine der jüdischen Feiertage zu informieren. Jüdische und arabische Feiertage zu erleben, ist sicherlich eine großartige kulturelle Bereicherung für jede Kulturreise. Andererseits sind Hotels, Jugendherbergen, Nationalparks und andere Sehenswürdigkeiten während des Pessach- und Laubhüttenfestes dermaßen überfüllt, dass die Begegnung und der intensive Austausch mit dem feiernden Volk den Erholungswert Ihrer Reise erheblich überschatten könnte. Daher sind Sie gut beraten, wenn Sie die israelischen Schulferien möglichst meiden.

Einen Überblick über die jüdischen Feiertage erhalten Sie u.a. hier: Jüdische.Info


Feilschen

Das Feilschen ist in Israel auf Flohmärkten und Bazaren, z.B. in der Altstadt von Jerusalem oder Jaffa, sehr verbreitet. Als Faustregel gilt, dass überall, wo die Kundschaft zum großen Teil aus Touristen besteht, das Feilschen erwartet wird und erlaubt ist.

Wie es am besten geht, erfahren Sie von einem Profi:

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FKK

ist in Israel generell nicht üblich. Nur ein paar inoffizielle Strände zwischen Bat-Yam und Ashdod sowie am Nordufer des Toten Meeres bieten den wenigen einheimischen Anhängern der Freikörperkultur die Gelegenheit, sich im heiligen Lande streifenfrei zu sonnen. Weitere Details erfahren sie mit etwas Glück hier.

 

Führerschein

Der EU- oder deutsche Führerschein wird in Israel bei Touristen anerkannt.

Geld wechseln und Shekel kaufen.

Die israelische Währung ist der Schekel (NIS). Ein Shekel wird unterteilt in 100 Agorot. Der Wechselkurs zum Euro beträgt momentan ca. 5 NIS/€. Euro oder USD in Shekel zu wechseln, ist in Israel sehr einfach. In den großen Städten gibt es zahlreiche Wechselstuben, die im Vergleich zu den Banken einen günstigen Wechselkurs anbieten. Für eine größere Summe lohnt sich der Vergleich von zwei bis drei Stuben in einer der größeren Innenstädte. Eine Kommision wird hier selten berechnet. Die Schalter am Flughafen Ben Gurion sollte man jedoch möglichst meiden. Kreditkarten werden in Israel gemeinhin akzeptiert, doch die Gebühren streuen je nach Anbieter sehr stark. Informieren Sie sich bei Ihrer Bank vor Ihrer Reise über die für Sie geltenden Gebühren. Zumeist lohnt sich eher das Ziehen von größeren Summen am Geldautomaten, um anschließend bar zu bezahlen. Wenn man kleinere Summen jeweils mit der Kreditkarte begleicht, fallen oft Gebühren bei den Kreditinstituten an.

Gruppenreisen nach Israel

An dieser Stelle möchte ich ein paar weiteren guten Anbietern von Studienreisen und Gruppenreisen nach Israel und Palästina wohlverdiente Links widmen. Bei Studiosus oder Dr. Tigges können Sie hochwertige Studienreisen in kleinen Gruppen buchen und mit erstklassiger Reisebegleitung rechnen.

Für christliche Pligerreisen mit geistlicher Begleitung sind auch Biblische Reisen, Bayerisches Pilgerbüro und der Deutsche Verein vom Heiligen Lande zuverlässige Adressen.
Eine übersichtliche Präsentation der einzelnen Veranstalter Angebote finden Sie bei www.studienreisen.de

Hummus

„Hummus ist eine orientalische Spezialität, die aus pürierten Kichererbsen, Sesampaste (Tahina), Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen wie Knoblauch, Petersilie, (Chili) und Kreuzkümmel hergestellt wird.“ (Quelle: Wikipedia)

Naja, die Experten werden darüber streiten, ob Knoblauch und Olivenöl tatsächlich in den Hummus gehören, aber prinzipiell sind die Zutaten dieses Kulturguts kein Staatsgeheimnis. Und doch: Hummus ist keinesfalls gleich Hummus. Die Zubereitung einer guten Mischung grenzt an Zauberei und auch dieses Stück Weltkulturerbe polarisiert seine größten Liebhaber mit der Frage der besten Adresse. Hier also ein paar absolute Berühmtheiten unter den Hummusrestaurantes sowie ein paar Geheimtipps zusammengefasst:
Jerusalem: Pinati (King George – Straße 13), Abu Taher (in der Altstadt: Shuk Hakazavim 16, dies ist die Metzgermarktstraße ganz in der Nähe der Grabeskirche), Hummus Lina (Akbat el Hanka 42, auf der Via Dolorosa), Abu Shukri (in der Altstadt, El Wad – Straße 63).
Jaffa: Abu Hassan (Hadolphin 1, Jaffa)
Haifa: Hummus Farag (Hameginim Blvd. 29)
Kfar Jassif: Hummus Abu Adham (Adresse habe ich nicht. Einfach im Dorf fragen. Kennt jeder.)
Akko
: Hummus Said, mitten auf dem Markt in der Altstadt.
Es gibt noch viele weitere .Schreiben Sie mir, wenn Sie eine interessante Entdeckung gemacht haben oder falls ich hier noch einen wichtigen Hummustempel vergessen habe.

Internet

In Israel ist es kinderleicht, einen Internetzugang zu finden. Fast jedes Café bietet seinen Gästen einen kostenfreien Zugang zum Netz durch W-Lan. Fragen Sie einfach den Kellner nach dem Passwort. An manchen Orten steht sogar ein öffentliches, großflächiges W-Lan-Netz zur Verfügung, z.B. am Zionsplatz in Jerusalem oder an der Strandpromenade in Haifa.  In Hotels und Gästehäusern ist dieser Service inzwischen auch fast überall selbstverständlich.

Klima

„Obwohl Israel nur ein kleines Land ist, hat es mehrere Klimazonen. Das Klima ist von der Entfernung zum Mittelmeer, von der Höhe und der geographischen Breite abhängig. Im Norden gemäßigt und bewaldet, ist Israel im Süden heiß und wüst. Insgesamt sind 50 % des Landes Steppe und Wüste, wobei die Negev-Wüste die größte Fläche darstellt. An der Küste zum Mittelmeer herrscht das subtropische Mittelmeerklima, das sich durch trockene, heiße Sommer und regenreiche, milde Winter auszeichnet.

Der Januar ist der kälteste Monat mit Durchschnittstemperaturen zwischen 6°C und 15°C, Juli und August sind mit 22 °C bis 33 °C die heißesten Monate.
Die Sommer sind an der Mittelmeerküste von hoher Luftfeuchtigkeit geprägt, im Inneren des Landes, dem Jordantal und dem Negev jedoch recht trocken. In Eilat werden oft die höchsten Temperaturen erreicht, örtlich bis zu 46 °C.
Mehr als 70 % des durchschnittlichen Regens fällt zwischen November und März. Von Juni bis September fällt normalerweise kein Regen.
Die Niederschlagsmenge nimmt von Nord nach Süd stark ab, so dass ganz im Süden im Durchschnitt nur 30 mm, im Norden mehr als 900 mm im Jahr erwartet werden können. Besonders im Negev variiert die Niederschlagsmenge von Jahr zu Jahr sehr stark. Im Winter kann es in den höheren Regionen zu Schnee kommen, ab und an auch in Jerusalem. Die drei Gipfel des Hermon sind saisonbedingt über mehrere Monate von Schnee bedeckt.

Die Gebiete mit Niederschlägen von mehr als 300 mm im Jahr werden besonders intensiv landwirtschaftlich genutzt. Etwa ein Drittel des Landes kann bebaut werden.

Unwetter und Hagel sind in der regnerischen Zeit üblich und Wasserhosen können die Mittelmeerküste treffen, richten aber nur sehr geringe Schäden an. Allerdings wurde am 4. April 2006 der Westen Galiläas von Gewitterzellen und einem F2-Tornado getroffen, der größere Schäden verursachte und durch den 75 Personen verletzt wurden.“

Soweit alles korrekt von Wikipedia zitiert. Für die Planung Ihrer Israelreise wäre also unterm Strich Folgendes zu beachten: die beste Jahreszeit für eine Israelreise ist zwischen Oktober und Mai. Im Winter müssen Sie sich in Jerusalem oft warm anziehen. Im Süden und am Toten Meer sind Badehose und sommerliche Kleidung ganzjährig sinnvoll.

Im Sommer sollte man Reisen planen, die auch das Baden als wichtigen Schwerpunkt vorsehen, und gewisse Flexibilität mitbringen. Das Programm auch bei 42°C im Schatten durchzuziehen macht keinen Spaß. Wandern kommt nur im Norden des Landes in Frage, am besten auf Routen, die auch Bademöglichkeiten beinhalten, z.B. auf den Golanhöhen und im Galiläa.

Jalla

Ein arabisches Wort, das in Israel sowohl unter Palästinensern als auch unter Juden sehr häufig gebraucht wird und soviel bedeutet wie “Na los!” oder „Mach schnell!“ Ein Beispiel aus dem Alltag: „Jalla, nicht kauen – schlucken!“ Ein Spruch, den Sie in besonders beliebten Hummus-Lokalen von der freundlichen Bedienung zu hören bekommen werden, wenn Sie zu lange am Tisch sitzen bleiben, während die Warteschlange vor der Tür immer länger wird.

Der Jesusweg (und der Evangeliumsweg)

Der Jesusweg ist eine 65 km lange Fernwanderstrecke, welche die wichtigsten neutestamentlichen Stätten und weitere historisch interessante Orte im Galiläa miteinander verbindet. Der im Jahr 2007 markierte Weg beginnt in Nazareth im Herzen Galiläas und endet in Kapanaum am Ufer des See Genezareths. Die Route wurde als Privatinitiative von dem israelischen Touristikunternehmer Maoz Inon und dem amerikanischen Wander- und Outdoorspezialisten David landis gemeinsam ausgearbeitet. Ins Herz Galiläas wollten die Initiatoren Menschen verschiedener Religionen, Kulturen und Nationalitäten zum Wandern einladen und einen Weg ebnen, der nicht nur Orte sondern auch Menschen miteinander verbindet.
Auf der Übersichtskarte zum Weg (erhältlich im Internet und an verschiedenen Stationen entlang der Strecke) finden Sie zahlreiche Tipps zu Übernachtungs- und Transportsmöglichkeiten, Busverbindungen und vieles mehr – alles auf den unabhängigen, individuellen Tourismus zugeschnitten.
Der Weg ist in der Regel sehr gut markiert und sehr leicht begehbar. Der Anspruch kann als mittel eingestuft werden. Die vorgeschlagene Teilung der Strecke sieht 5 Etappen in der Länge von 12 bis 20 km pro Tag vor.
Achtung: Mittlerweile leiden einige Stellen entlang der Route unter der Entwicklung der Region. So gingen beispielsweise einige schöne Abschnitte in Baustellen von Neubaugebieten und Autobahngroßbaustellen unter. Hier sind Ihr Improvisationstalent und Ihre Wandererfahrung gefragt.
Viele weitere Informationen zum Jesustrail finden Sie auf der offizielle Homepage.

Jugendherbergen und Hostels

Eine Übernachtung in Jungendherbergen oder Hostels ist im heiligen Land eine gute Alternative zum Hotelaufenthalt und schont zudem auch Ihren Geldbeutel. Die etwas gehobene Klasse der Gästehäuser bieten die Jugendherbergen des israelischen Jugendherbergsverband (I.Y.H.A.). HI – Mitglieder können hier auch zu ermäßigten Preisen übernachten. Noch günstiger, wenn auch gelegentlich abenteuerlich, geht es, wenn man in einem der zahlreichen Hostels übernachtet, die insbesondere in den größere Städten zu finden sind. Die selbstständigen Hostels bieten hauptsächlich Mehrbettzimmer, ein einfaches Frühstück und oft eine Kochmöglichkeit in einer gemeinsam genutzten Küche an: eine Garantie für interessante Bekanntschaften zum Austausch von Reisetipps und mehr, doch die Qualität und insbesondere die Sauberkeit sind durch eine sehr starke Streuung charakterisiert. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Blick in Hostelz.com für zahlreiche Adressen und  Erfahrungsberichte. Bei konkreten Fragen kann auch ich gern versuchen weiterzuhelfen.

Kreditkarten in Israel

Das Bezahlen mit der Kreditkarte ist in Israel sehr viel verbreiteter als in Deutschland. Fast alle Geschäfte und Restaurants akzeptieren die gängigsten Kreditkarten Visa, Mastercard, Diners Club und American Express.

Mit dem Rad durch Israel

Das Mountaimbiking hat sich in Israel in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Volkssport entwickelt. Das dichte Netz an Wanderwegen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen bietet auch den vielen Radfaher viele wunderbare Routen, die hunderte km durch vielfältige Landschaften führen: von alpinen Gegenden im Norden über die Küstenebene mit ihren Sanddünen und einsamen Strände bis hin zu den landschaftlichen Höhepunkten der steinigen Negevwüste. Die meisten einheimischen Montainbiker sind an Wochenenden und Feiertagen auf Touren unterwegs, die meist ein paar Stunden bis zu ein paar Tagen in Anspruch nehmen.

Einen langen Radwanderweg, welcher eine ununterbrochene Tour ermöglicht, hat Israel leider noch nicht und die Landstraßen sind für Radfahrer lebensgefählich und absolut Tabu. Wenn Sie einen Fahrradurlaub in Israel planen, ist also eine gute Vorbereitung und Planung Ihrer individuellen Route notwendig. In Fernbussen dürfen Fahrräder kostenlos im Gepäckraum befördert werden, sodass Sie wahrscheinlich einige Teilstrecken auf diesem Weg zurücklegen werden, um von einem Radgebiet ins nächste zu gelangen. Mit der Bahn sind übrigens die Möglichkeiten der Fahrradmitnahme sehr begrenzt.

Zur Planung Ihrer Radreise finden Sie bei Wanderausrüstern und in gut sortierten Buchhandlungen ausführliches Kartenmaterial zu den unterschielichen Regionen, das speziell für die Drahteselfahrer entwickelt wurde.

Preiswert Parken an deutschen Flughäfen

Parken Sie ihr Auto kostengünstig am Flughafen oder übernachten Sie gleich vor Ort und erhalten den Parkplatz  inklusive. Bequem geht es mit dem Shuttlebus direkt zum Terminal. So beginnt die Entspannung schon vor dem Flug in den Urlaub.
Unsere Empfehlung: Park-Sleep-Fly.net

Reisedokumente

Reisende aus dem deutschsprachigen Raum, die nach dem 01.01.1928 geboren sind, benötigen für ihre Einreise nach Israel keine besondere Einreisegenehmigung. Mit einem Reisepass, der mindestens noch 6 Monate nach der Einreise in Israel gültig ist, erhalten Sie einen Touristenaufenthaltstitel für 3 Monate. Menschen, die vor 1928 zur Welt kamen, müssen ein Visum bei der israelischen Botschaft beantragen.

Sabbich

„Sabbich“ heißt ja eigentlich „Morgen“ auf Arabisch im irakischen Dialekt. Die 120 000 Juden irakischer Herkunft haben Anfang der 50er Jahre diese Frühstückskombination mitgebracht und insbesondere die Kultur des Schnellimbiss. Das Prinzip Sabbich ist einfach: Die 5 klassischen Bestandteile eines irakischen Frühstücks (gebratene Auberginen, gekochtes Ei, fein geschnittener Gemüsesalat, Tahinsauce und Salzgurken) treffen sich in einer Pita.
Verbreitung in Israel: überall, mit besonders hoher Dichte an Verkaufsstellen in Ramat Gan bei Tel-Aviv.
Einen ordentlichen Sabbich bekommen Sie z.B. hier:
in Tel Aviv: „Sabbich Frishmann“, Frishmann Str. 42 (Ecke Dizengoff Str.)
oder in Jerusalem, direkt im Zentrum der Neustadt:
„Sabbichia“, Shamai Str. 9. Hier werden Sie vergeblich nach der Karte suchen. In dem kleinen Imbiss ist nur Sabbich erhältlich.

Taxifahren

ist in Israel generell praktisch und wesentlich günstiger als in Deutschland. Eine durchschnittliche Fahrt in der Stadt kostet in der Regel tagsüber ca. 30-50 Shekel (6-10€). Zu viert zahlen Sie also oft kaum mehr als für die gleiche Strecke mit dem Bus. Laut Gesetz müssen alle Taxis in Israel mit einem Zähler ausgestattet sein. Nicht selten aber hören die Taxifahrer eine Fremdsprache und neigen dann dazu einen Pauschalpreis zu nennen, der meistens sehr viel höher ist und für den Fahrer steuerlich extrem vorteilhaft ist. Fahrpreise für Fahrten zwischen verschiedenen Städten unterliegen einer offiziellen Preisliste. Um nur ein Beispiel zu nennen: Eine Fahrt von Jerusalem zum Flughafen (55 km, etwa 1 Std.) kostet 250 ILS – also ca. 50 €.

Trinkgeld

Trinkgelder sind in der palästinensischen Autonomie und in Israel üblich. Sie werden von den Serviceanbietern (Hotels, Fahrer, Reiseleiter, Kellner) bei guter Leistung erwartet. Trinkgelder zu verweigern, drückt eine hohe Unzufriedenheit des Kunden aus. Häufig herrscht Unsicherheit, welche Trinkgelder und in welcher Höhe zu entrichten sind. In Restaurants werden Trinkgelder in Höhe von ca. 10-15 % der Rechnungssumme erwartet. In Hotels gilt das Hinterlassen von 1 Euro pro Person und Übernachtung als normal. Taxifahrer erwarten von Einheimischen kein Trinkgeld, oft versuchen schwarze Schafe aber ihr Glück und sprechen Touristen gezielt darauf an, insbesondere auf Fahrten zum oder vom Flughafen.
Für Reiseleiter und Busfahrer sind Trinkgelder ein integraler Bestandteil ihres Einkommens. Reiseveranstalter empfehlen, als Richtwert für den Reiseleiter 4 Euro pro Person und Tag und für den Busfahrer 2 bis 3 Euro pro Person und Tag einzukalkulieren. Fährt der Bus deutlich mehr als 8 Stunden am Tag, oder kümmern sich Busfahrer und Reiseleiter besonders gut um ihre Gäste, z.B. mit der Bereitstellung von Getränken im Bus (die Preise müssen dabei aber stimmen), so dürfte man dies auch mit einem höheren Trinkgeld honorieren.

Trinkwasser

Das Leitungswasser in Israel hat Trinkwasserqualität und kann überall, sofern nicht anders gekennzeichnet, getrunken werden. Mineralwasser ist jedoch ebenfalls überall erhältlich. Nehmen Sie in Israel viel Wasser zu sich und meiden Sie eine Dehydrierung, die auch in leichtester Form mit Kopfschmerzen und Erbrechen einen Reisetag komplett ruinieren kann. Trinken Sie im Sommer mindestens 3 Liter pro Tag und rechnen Sie zum Wandern wenigstens 6 Liter Wasser pro Person und Tag.

Zeitverschiebung

Generell gilt: Israel ist eine Stunde vor. Wenn es also in Mitteleuropa 12.00 Uhr ist, dann ist es 13.00 Uhr in Israel. Nur der Zeitpunkt der Umstellung auf Sommer- und Winterzeit unterscheidet sich meist, sodass im Herbst und im Frühjahr für ein paar Wochen die gleiche Zeit herrscht.

Zelten

Auch wenn die Campingspläzte in Israel nicht ganz so vielfältig ausgestattet sind wie ihre europäischen Vorbilder, ist ein Urlaub in Israel mit dem Schlafsack und Gaskocher im Rucksack durchaus ein tolles Erlebnis, das auch den Geldbeutel schont.
Das Übernachten unter freiem Himmel ist in Israel sowohl in einigen Nationalparks als auch bei einigen privaten Anbietern möglich. Meist erwarten Sie auf israelischen Zeltplätzen relativ einfache Sanitäranlagen (Warmwasserdusche ist nicht immer dabei) und Flächen, auf denen Sie Ihr Zelt aufschlagen können oder einfach nur Ihren Schlafsack. An manchen Plätzen werden auch einfache Holzhütten oder Leihzelte angeboten sowie Grillstellen, Feldküche und Kühlschränke.
Zu den Nationalparks, die auch Zeltmöglichkeiten anbieten, gehören unter anderem:
Massada (Achtung: Zeltplatz befindet sich am Westhang und ist nicht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar!), Hurschat Tal im weiten Norden sowie einige Strände an der Mittelmeerküste und in Eilat am Roten Meer. Ausführliche Informationen zum Zelten in den Nationalparks erhalten Sie Hier. Kosten: Die Kosten für eine Person im Zelt bewegen sich je nach Ausstattung des Zeltplatzes zwischen 40 – 80 NIS pro Person.
Über andere Zeltplätze erfahren Sie mehr nach kurzer Recherche im Netz unter dem Stichwort „Camping“ und ggf. über das Eingeben der jeweiligen Region. Gerne berate auch Ich bei speziellen Fragen.
Das Wildzelten ist in Israel generell gestattet. Eine wichtige Ausnahme stellen jedoch die Naturschutzgebiete und mancher Nationalpark dar: Hier ist das Zelten nur auf hierfür bestimmte und gekennzeichneten Flächen erlaubt. Oft sind solche Übernachtungspunkte auch nur auf der Wanderkarte gekennzeichnet und direkt auf dem Gelände gar nicht erkennbar. Erkundigen Sie sich am besten auch bei der INPA oder unter der Telefonnummer: *3639 aus dem Handy Netz.